Stadt bedauert Entscheidung des Kinderschutzbundes

Die Stadt Mülheim reagiert mit Unverständnis darauf, dass der Kinderschutzbund seine Beratungsstelle in der Innenstadt Ende des Monats schließen will. Wir wissen von den finanziellen Problemen und waren deswegen in intensiven Gesprächen, sagt Jugenddezernent Marc Buchholz.

© Radio Mülheim

Die Entscheidung des Kinderschutzbundes, die Beratungsstelle gegen Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellen Missbrauchs von Kindern aufzugeben, kam für die Stadt überraschend. So will Buchholz auch den Vorwurf nicht gelten lassen, es hätte von Seiten der Stadt keine ausreichende Finanzierung gegeben. Trotz fehlendem Personal und eingeschränkten Leistungen der Beratungsstelle habe man den vertraglich vereinbarten Zuschuss gezahlt. Der Jugenddezernent weist darauf hin, dass das Beratungsangebot für diesen sensiblen Bereich in Mülheim jetzt nicht komplett weggbricht, wie der Kinderschutzbund sagt. Träger wie die AWO bieten ähnliche Anlaufstellen an.

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