
© ALDI Süd
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Michele Ermels, Carla Henckel (beide ALDI Süd), OB Marc Buchholz
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Gedacht sind die Karten für Schüler, die Zuhause kein WLAN haben. Eigentlich müsste die Bundesregierung dafür die Kosten tragen, sagt Buchholz. Das sei auch versprochen worden. Bislang sei aber noch nichts passiert. Zuletzt hatte Mülheim 1,4 Millionen Euro bekommen und konnte damit in der Corona-Pandemie 5.000 Tablets für das Homeschooling anschaffen. Außerdem stehen rund acht Millionen Euro bereit, um das WLAN an den Mülheimer Schulen auszubauen. Auf der Strecke geblieben ist aber bislang die WLAN-Versorgung der Schüler Zuhause. In einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel hatte der Oberbürgermeister schon Anfang Mai gefordert, SIM-Karten bereitzustellen, damit auch bedürftige Kinder ohne Probleme am Distanzunterricht teilnehmen können.
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