Fehlende Technik erschwert Homeschooling

Das Homeschooling in der Corona-Zeit hat an vielen Mülheimer Schulen mehr schlecht als recht funktioniert. In einer Befragung der Grundschulen vergab ein Drittel der Leitungen die Noten mangelhaft oder ungenügend. Die größten Probleme gab es mit der Technik.

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Viele Schulen sind demnach so schlecht ausgestattet, dass sie die Aufgaben auf Papier gedruckt am Schultor verteilen mussten. In den Berufskollegs gibt es für die Schüler weder WLAN, noch die Möglichkeit zu drucken. Bildungsdezernent Marc Buchholz sagte nach einem Gespräch mit Vertretern der verschiedenen Schulformen, dass jede Schule eigene Möglichkeiten finden musste, ihre Schüler zu erreichen. Eine schnelle Lösung ist erst mal nicht in Sicht. Am Gymnasium Heißen fehlen zum Beispiel hundert Meter für einen Anschluss ans Glasfasernetz. Laut Buchholz kann die Lücke ohne gesicherte Finanzierung und Ausschreibung nicht geschlossen werden. Das Ziel bleibe aber, dass bis zum Jahr 2022 alle Schulen in Mülheim mit WLAN ausgestattet werden sollen.

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