Unternehmen schicken Hygienehinweise rund

Hände gründlich waschen, gegebenenfalls desinfizieren, in die Armbeuge husten und niesen und nicht mehr Händeschütteln. Einige der Hygienehinweise, die Mülheimer Unternehmen und Behörden zum Schutz vor dem Coronavirus aktuell noch mal an ihre Mitarbeiter weiterschicken.

© Olaf Ziegler/FUNKE Foto Services

Die Stadt hat außerdem zusätzlich Plakate in öffentlichen Einrichtungen aufgehängt. Die sollen Mitarbeiter und Besucher noch mal an die wichtigsten Hygieneregeln erinnern. Solche Plakate hängen auch bei der Polizei an fast jeder Bürotür, hat uns eine Sprecherin gesagt. Auch die Sparkasse weist ihre Mitarbeiter aufs häufige Händewaschen und Desinfizieren hin. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen gibt es bei uns in Mülheim aber keine weiteren Einschränkungen was Dienstleistungen angeht: An Bankschaltern läuft der normale Alltag, genauso im Bürgeramt, Standesamt oder bei der Kfz-Zulassungsstelle. Und auch bei der Polizei können wir beispielsweise Anzeige erstatten, ohne dass dort ein Beamter mit Mundschutz auf uns wartet.

Siemens hat sich auf Coronavirus vorbereitet

Der Mülheimer Standort des weltweit agierenden Konzerns handelt strikt nach Notfallplänen, um den Betrieb weiterhin zu gewährleisten. Dazu gehört auch, die Mitarbeiter schon jetzt im Vorfeld, bevor überhaupt jemand krank ist, genau über alle Abläufe und Vorsichtsmaßnahmen zu informieren. Neben überall geltenden Maßnahmen wie häufiger Hände waschen und keine Hände mehr schütteln, bietet Siemens seinen Mitarbeitern Formulare für Fragen zum Coronavirus an. Alle werden individuell beantwortet, sagt ein Sprecher. Außerdem hat Siemens in Mülheim seine Dienstreisen eingeschränkt. Die Mitarbeiter sollen lieber Telefonkonferenzen machen. Die Sorge der Mitarbeiter spiegelt sich in den Homeoffice Anfragen wieder. Die sind in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Da das Arbeiten von Zuhause aber zum Firmenkonzept gehört, bekommen Mitarbeiter in der Regel auch die Genehmigung dafür.

Aldi Süd füllt die leergefegten Regale in Mülheim wieder auf.

Der Nachschub ist gesichert, heißt es vom Unternehmen. Aus Sorge vor dem Coronavirus hatten sich Kunden in vielen Supermärkten - nicht nur bei Aldi - auf die haltbaren Lebensmittel gestürzt. Neben den Nachbestellungen kümmert sich das Unternehmen aktuell um seine Hygienekonzepte. Wegen der besonderen Situation sind alle Filialen noch einmal intensiv darauf hingewiesen worden, diese zur größtmöglichen Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter ganz genau umzusetzen. Zu den Hygienemaßnahmen zählen unter anderem das Niesen oder Husten in die Armbeuge, häufiges Händewaschen und Desinfizieren. Das raten auch viele andere Unternehmen ihren Mitarbeitern - unter anderem die Salzgitter Mannesmann, die Sparkasse oder die Stadt.

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