Schüler lernen mal vor Ort und mal Zuhause

Die Mülheimer Schulen gehen ab Montag wieder in den Wechselunterricht. Das heißt, dass die Schüler tage- oder wochenweise abwechselnd vor Ort in der Schule oder Zuhause im Homeschooling unterrichtet werden. Das hat Schulministerin Gebauer gerade für ganz NRW angekündigt.

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Ausnahmen gelten, sobald in Städten oder Kreisen die Inzidenz über 200 steigt. Dann ist nur Distanzunterricht erlaubt. Aktuell (Stand 14.4.) würde das unter anderem Hagen, Remscheid, Solingen und den Märkischen Kreis treffen.

Den Schulen sollen laut Schulministerium in den nächsten Wochen auf jeden Fall ausreichend Selbsttests zur Verfügung stehen. Nachdem es am Anfang Lieferprobleme gegeben hatte, haben die Logistik-Unternehmen jetzt zugesagt, dass ausreichend Tests da sind und auch planmäßig ausgeliefert werden können. Die Schulen in NRW brauchen wöchentlich rund 5,5 Millionen Schnelltests. Gebauer gab zu, dass die Tests nicht für jedes Alter gleichermaßen gut geeignet sind. Beim Kauf weiterer Tests wolle man die aufgetretene Kritik berücksichtigen. Die ersten Erfahrungen aus dieser Woche seien aber überwiegend gut.

Testverweigerer: kein Recht auf Distanzunterricht

Es bleibt bei der Testpflicht an den Schulen. Schüler und Lehrer müssen zweimal die Woche vor Ort einen Selbsttest machen. Es ist auch erlaubt, eine Bescheinigung für einen negativen Schnelltest mitzubringen - zum Beispiel vom kostenlosen Bürgertest. Die darf dann nicht älter als 48 Stunden sein. Wer sich weigert, einen Test zu machen, darf nicht in die Schule kommen. Ministerin Gebauer hat außerdem noch mal klargestellt, dass diese Schüler kein Recht auf Distanzunterricht haben. Wenn die Schule das trotzdem anbieten kann, ist das gut. Wenn das nicht möglich ist, können Testverweigerer keinen Distanzunterricht einfordern. Nach den Osterferien war NRW diese Woche erst mal mit Homeschooling gestartet.

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