Krise in Kitas

Die Beschäftigten in den Revier-Kindergärten werden in der Corona-Krise möglicher Weise nicht ausreichend geschützt. Dieser Ansicht ist die Gewerkschaft Verdi nach der Anpassung der Notfallbetreuung durch das Land.

Ein Labortest-Röhrchen mit der Beschriftung COVID-19 Coronavirus Labortest liegt auf Schutzmasken.
© MKfoto/Shutterstock.com

Mittlerweile reicht es, wenn ein Eternteil in einem unverzichtbaren Beruf arbeit, um einen Platz zu bekommen - also etwa als Polizist oder Krankenschwester. Dadurch werden natürlich auch mehr Kinder in die Notbetreuung geschickt, was zu mehr Sozialkontakten führt. Genau die sollen aber im Kampf gegen Corona eigentlich verhindert werden. In einigen Kitas gebe es fast schon Normalbetrieb mit normal großen Kindergruppen. Daher sei die Entscheidung der Landesregierung unüberlegt gewesen. Ausserdem gebe es kaum Schutzmaterial, wie etwa Schutzmasken für die Mitarbeiter. Verdi fordert, dass die Arbeitgeber hier sofort ihrer Fürsorgepflicht nachkommen.

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