Kontaktverbot: Mülheimer werden uneinsichtiger

Einige Mülheimer halten sich noch immer nicht an das Aufenthalts- und Kontaktverbot wegen des Coronavirus. Das Ordnungsamt hat am Wochenende wieder viel kontrolliert und dabei auch einige Menschen angetroffen, die offenbar genervt von den Corona-Regeln sind und sich deshalb widersetzen.

© Martin Möller / Funke Foto Services

Am Entenfang hatten sich Samstag zwischenzeitlich um die hundert Menschen am Kiosk getummelt, um das Wetter bei Essen und Getränken zu genießen. Das Ordnungsamt musste mit mehreren Mitarbeitern eingreifen und die Situation auflösen. Dabei hat das Ordnungsamt festgestellt, dass einige Mülheimer immer uneinsichtiger werden und die Maßnahmen kritisieren.

Insgesamt gab es am Wochenende 31 Platzverweise. Fünf Ordnungswidrigkeiten wurden angezeigt. Eine Gaststätte musste vom Ordnungsamt geschlossen werden. Es gab den Verdacht, dass diese illegal genutzt wurde. Die Eiscafés in Mülheim haben sich an die Vorgaben der Stadt gehalten. Zehn Gewerbebetriebe wurden kontrolliert.

Dritter Todesfall in Mülheim

Am Wochenende hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Eine Frau über 60 ist verstorben. Weitere Details darf die Stadt Mülheim aus Datenschutzgründen nicht bekanntgeben. Die Infizierten-Zahlen sind im Laufe des Wochenendes gestiegen: Aktuell gibt es 55 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden - Freitagmorgen waren es noch 49. In Quarantäne sind immer weniger Personen: 200 im Moment. 49 Mülheimer sind wieder gesund (Stand 6. April, 9.15 Uhr)

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