Kein Urteil wegen Coronavirus

Im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Mülheim wird es heute kein Urteil geben. Eigentlich war das geplant. Eine der Schöffinnen befindet sich allerdings in Corona-Quarantäne.



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Die Urteilsverkündung vor dem Landgericht Duisburg wurde deshalb auf Mitte April verschoben. Gerichte mussten wegen des Coronavirus bisher noch nicht schließen. Von Land gebe es dazu auch keine Aufforderung, heißt es von einer Sprecherin. Generell müsse man aber damit rechnen, dass Personal ausfällt und weitere Gerichtstermine verschoben werden müssen. Im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Mülheim sind drei junge Bulgaren angeklagt. Sie sollen letztes Jahr im Sommer eine 18-Jährige in einem Waldstück in Mülheim vergewaltigt haben.

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