Infos der Stadt Mülheim zum Coronavirus

Die Stadt Mülheim sieht wegen des Coronavirus keinen Grund zur Panik. Seit heute gibt es auf der Homepage der Stadt extra einen Artikel mit Fragen und Antworten zu dem Thema. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert, sobald es was Neues gibt, heißt es von der Stadt. Sie fordert, dass wir uns informieren und uns die Zeit zum Lesen nehmen - und zwar bei seriösen Quellen. Dazu zählen im Internet zum Beispiel die Seiten der Mülheimer Feuerwehr oder der Stadt selbst. Außerdem sollen die Mülheimer sich auf die örtliche Presse, also auf uns von Radio Mülheim oder die Zeitung verlassen. Fake News versucht die Feuerwehr herauszufiltern.

Ein kranker Mann fühlt sich schlecht – er trägt eine Atemschutzmaske gegen Infektionen.
© DimaBerlin - stock.adobe.com

Krisenstab tagt regelmäßig - nicht nur jetzt wegen Coronavirus

Am Donnerstag hat der Krisenstab der Stadt getagt - das macht er aber auch ohne Coronavirus regelmäßig. Eine Krisensituation haben wir nicht, sagt die Stadt. Trotzdem findet die nächste Sitzung bereits am Dienstag statt. Oder schon früher, wenn sich an der aktuellen Situation etwas ändert. Alle Beteiligten sind auf dem gleichen Stand. Jeder weiß, was der Andere tut, heißt es. Die Krankenhäuser bei uns haben aktuell 40 Betten nur für mögliche Corona-Patienten bereitgestellt. 

Einrichtungen schließen? Hängt vom Einzelfall ab

In Schulen, Kitas und sämtlichen behördlichen Einrichtungen werden Plakate mit Hygienehinweisen aufgehängt. Das Wichtigste: Hände waschen! Hände waschen! Hände waschen! Sollte es einen Fall von Coronavirus in Mülheim geben, übernimmt das Gesundheitsamt und ermittelt zum Beispiel das Umfeld der Infizierten. Ob öffentliche Einrichtungen geschlossen werden, hängt vom Einzelfall ab. Dass dies in Heinsberg der Fall ist liegt daran, dass eine Infizierte Erzieherin in einer Kita ist.

Quarantäne

Wenn jemand in Quarantäne muss, erhält derjenige einen Nachweis darüber. Dieser gilt zwar nicht als Krankenschein, sollte aber vom Arbeitgeber akzeptiert werden. Bei einer Quarantäne im eigenen Zuhause hofft die Stadt auf das Verantwortungsbewusstsein der Betroffenen. Es kann nicht permanent überprüft werden, ob jemand auch tatsächlich in seiner Wohnung bleibt. Allerdings sind stichprobenartige Überprüfungen möglich. Die Stadt rechnet mit viel Solidarität unter uns Mülheimern. Sollte wirklich jemand erkranken und nicht einkaufen gehen können, würde nach einem Anruf bei Freunden, Familie oder Nachbarn bestimmt jemand die nötigen Besorgungen erledigen und vor die Tür stellen. Natürlich ohne mit der Person unter Quarantäne in direkten Kontakt zu kommen.

Veranstaltungen

Weitere Veranstaltungen sollen im Moment nicht abgesagt werden. Bei den Yonex German Open habe man sich für eine Absage entschieden, weil viele internationale Zuschauer erwartet wurden. Für andere Events sieht man im Moment kein so großes Risiko. Aber auch hier gilt: Die Lage kann sich ständig verändern und die Stadt behält es sich vor, Veranstaltungen doch kurzfristig zu canceln. 

Und wenn jemand vom Gesundheitsamt selbst erkrankt?

Das Gesundheitsamt besteht aus unterschiedlichen Abteilungen. Es kommt nie ein Mitarbeiter mit allen anderen Mitarbeitern aus anderen Abteilungen in Kontakt. Unser Gesundheitsamt "auszulöschen" ist also nicht möglich, versichert die Stadt. Deshalb ist auch nicht davon auszugehen, dass sich irgendwann niemand mehr um die Coronavirus-Fälle kümmern kann - wenn wir in Mülheim überhaupt einen bekommen.

Ruhe bewahren!

Das oberste Gebot ist: Ruhe bewaren! Wir haben aktuell keinen Fall von Coronavirus in unserer Stadt. Und wenn, fühlt sich die Stadt Mülheim bestmöglich vorbereitet. Alle Infos von der Stadt findet ihr hier.

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