Häftlinge dürfen raus

Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Gefängnisse. Im Ruhrgebiet werden wie im ganzen Land NRW Strafgefangene vorrübergehend freigelassen. Damit will das Land eine Ansteckungsgefahr in den JVAs verrringern. Das Ganze gilt für Insassen mit einer Haftstrafe von bis zu 18 Monaten, die ohnehin bis zum 20. Juli entlassen worden wären.

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Sexualstraftäter sind von dem Beschluss ausgeschlossen. Ausserdem sollen bereits Verurteilte nicht inhaftiert werden, wenn Sie nur eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr verbüßen müssen. In diesen Fällen sollen Vollstreckungshaftbefehle und Ladungen zum Strafantritt vorläufig entfallen. Im Revier gibt es Gefängnisse in Bochum, Essen, Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen. Landesweit könnten etwa 1-tausend Häftlinge freikommen. Das sei kein Corona-Rabatt für Straftäter, so ein Sprecher des Landes, sondern eine notwendige Maßnahme. 

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