Detonationen in Dümpten und Speldorf

In Mülheim sind in der Nacht zwei Geldautomaten der Sparkasse gesprengt worden - einer an der Mannesmannallee bei Edeka in Dümpten, der andere an der Saarner Straße in Speldorf. Die Vorfälle spielten sich offenbar nur ein paar Minuten hintereinander ab.

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Um 3 Uhr 24 meldeten Anwohner in Dümpten der Polizei laute Detonationen und ein Fahrzeug, das mit heulendem Motor und quietschenden Reifen davon raste. Keine Viertelstunde später riefen Anwohner aus Speldorf den Notruf an und meldeten das Gleiche auf der Saarner Straße. Beide Fahrzeuge sollen laut der Polizei Richtung A40 geflüchtet sein. Nach den unbekannten Tätern wird weiter ermittelt. Auch in Dinslaken ist in der Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, ist aktuell noch unklar.

Wenig Beute

In Speldorf hatten die Verbrecher keinen Erfolg. Der Tresor war noch intakt und wurde nicht mitgenommen. Am Heifeskamp konnten die Täter zwar den Tresor sprengen. Der große Teil der 50-, 20- und 10-Euro-Scheine konnte aber sichergestellt werden.

Sparkasse reagiert

Die Sparkasse leert nach den Sprengungen zur Sicherheit die Pavillon-Automaten am Hingberg, in Styrum, in Mintard und auf der Saarner Kuppe. Trotzdem bleiben weiterhin insgesamt 40 Geldautomaten aktiv.

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