Tengelmann-Chef Haub soll für tot erklärt werden

Die Brüder des Mülheimer Unternehmers und Tengelmann-Chefs Karl Erivan Haub wollen ihn für Tod erklären lassen. Seit zweieinhalb Jahren ist Haub spurlos verschwunden.

© Martin Möller/FUNKE Foto Services

Er war 2018 von einer Skitour in der Schweiz nicht zurückgekehrt. Im langjährigen Streit um das Erbe wollen seine Brüder das Kapitel jetzt abschließen. Ein entsprechender Antrag, Haub für tot erklären zu lassen, ist jetzt beim Kölner Amtsgericht eingegangen. Normalerweise wird so ein Schritt von Ehefrau und Kindern eines Verstorbenen eingeleitet. Aber in diesem Fall zeigte sich Ehefrau Katrin bisher zögerlich, denn es würden Erbschaftssteuern in dreistelliger Millionenhöhe auf sie zukommen. Mit dem neuen Schritt der Brüder erhöht sich der Druck auf Katrin Haub, ihre Anteile am Unternehmen zu verkaufen. Die Familie Haub zählt zu den reichsten Unternehmerfamilien in Deutschland. Zur Tengelmann-Gruppe gehören auch die Ketten Obi, Kik, Tedi und Babymarkt.de

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