Sturmschaden in Mülheim übersichtlich

Sturmtief Sabine ist an Mülheim ohne allzu große Schäden vorbeigezogen. Trotzdem hatte die Feuerwehr gut zu tun, sie meldet über 40 Einsätze. Umgestürzte Bäume gab es zum Beispiel auf der Großenbaumer Straße in Saarn und auf mehreren Straßen in Speldorf, Styrum und Heißen.

Eine Frau kämpft mit ihrem Regenschirm in der Essener Innenstadt gegen die Windböen eines Sturms.
© Sebastian Konopka/FUNKE Foto Services

Von einer Garage in Speldorf hat sich ein 60 qm großes Wellblechdach gelöst, an der ehemaligen Schule am Wenderfeld haben sich auf dem Dach Bauteile losgerüttelt. Trotzdem sind die Sturmfolgen nicht so dramatisch wie erwartet, sagt ein Feuerwehrsprecher. Die Vorbereitungen waren nicht umsonst. Stadtdirektor Frank Steinfort bedankt sich bei allen Helfern. Insgesamt waren von der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und den Hilfsorganisationen über 160 Menschen im Einsatz.

Schulen haben morgen wieder Unterricht

Es gilt noch bis Dienstag Abend die Warnung vor Sturmböen vom Deutschen Wetterdienst. Es wird weiterhin davor gewarnt in Wäldern spazieren zu gehen. Die Schulen haben morgen aber wieder ganz normal Unterricht. Trotzdem weist die Stadt noch einmal auf die grundsätzliche Regelung des Landes hin, dass Eltern bei extremen Witterungsverhältnissen das Recht haben zu entscheiden, ob der Schulweg dem Kind zumutbar ist.

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