Großteil der Mülheimer hält sich an Kontaktverbot

Die Menschen bei uns in der Stadt seien entweder allein oder zu zweit unterwegs, und hielten sich auch an die nötigen Abstände zueinander, stellt das Ordnungsamt fest. „Die Menschen verhalten sich sehr diszipliniert“, sagt Stadtsprecher Volker Wiebels. „Der Großteil der Leute hat jetzt verstanden, dass es darum geht, die Ausbreitung des Virus’ zu verhindern.“ 

Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Gestern pöbelten laut Zeugen gegen Mittag betrunkene Jugendliche am Heifeskamp Passanten an, bespuckten diese und drohten mit Corona. Die Polizei mahnt: Das sei ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und damit eine Straftat und keine Bagatelle. Am Wochenende wurden außerdem Strafanzeigen ausgestellt. Das Mülheimer Ordnungsamt kontrollierte rund 150 Locations bei uns in der Stadt. Trotz Allgemeinverfügung hielten sich einige Restaurants oder Kioske nicht an die vorgeschriebenen Öffnungszeiten. 

Mehr Mitarbeiter kontrollieren

Um in der Stadt systematisch und täglich zu kontrollieren, ist der Kommunale Ordnungsdienst um zehn Mitarbeiter aus der Verwaltung aufgestockt worden. Damit sind rund 25 Stadtmitarbeiter bei uns in Mülheim unterwegs. 

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