Crowdfunding für Geschäfte in Saarn

In der Corona-Krise wollen zwei Mülheimer den Händlern im Dorf Saarn helfen. Sie haben für die Geschäftsleute ein Crowdfunding-Projekt im Internet gestartet. Ziel ist es, möglichst viel Geld zu sammeln, um diese zu unterstützten - auch wenn die kleineren Geschäfte ab Montag wieder aufmachen dürfen.

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Zwar gibt es Hilfen von Bund und Land. Die werden aber vermutlich nicht reichen, um die Pandemie mit ihren Maßnahmen zu überstehen, heißt es von den Organisatoren. Wir wollen mit den Spenden den wirtschaftlichen Standort Saarn stärken und denjenigen Menschen Solidarität zeigen, die tagtäglich für uns da sind und unser Leben mit ihrem Angebot und ihrer Herzlichkeit bereichern.

Wer helfen möchte, kann noch bis zum 30. April Geld dazu geben. Ein Rechtsanwalt verwaltet als unabhängiger Dritter das Spendenkonto. Nach Abschluss des Crowdfundings wird er die Spenden unter den Saarner Einzelhändlern, die Hilfe brauchen, aufteilen. Bis heute Morgen hatten 66 Menschen knapp 6.400 Euro gespendet. Hier geht es zum Crowdfunding.

Kleinere Geschäfte ab Montag wieder geöffnet

Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen ab Montag wieder aufmachen. Das gilt auch für Fahrrad- und Autohäuser, Einrichtungsmärkte und den Babyhandel - und zwar unabhängig von der Größe. Alle anderen Geschäfte, die größer sind, bleiben geschlossen. Der Einzelhandelsverband kann die Grenze von 800 Quadratmetern nicht nachvollziehen. Größere Geschäfte könnten die Corona-Regeln wie Hygiene und Abstand genauso einhalten wie kleinere Geschäfte. Die Bundesregierung begründet die Entscheidung aber vor allem damit, dass es in den Einkaufszonen nicht zu voll werden darf.

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