131 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst

Die Feuerwehr Mülheim hatte in der Silvesternacht jede Menge zu tun. Sie musste zusammen mit dem Rettungsdienst 131 mal ausrücken. Zu den ersten Notrufen kurz vor Mitternacht zählte ein Zimmerbrand am Bänkskenweg in Dümpten. Wegen des starken Rauchs kamen einige Bewohner des Mehrfamilienhauses nicht mehr aus ihren Wohnungen.

© Feuerwehr Mülheim

Die Feuerwehrleute konnten 23 Personen retten. Vier mussten wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung behandelt werden. Eine fünfte Person, der 47-Jährige Mieter der Brandwohnung, wurde schwerer verletzt und kam ins Krankenhaus. Er wurde später vorläufig festgenommen. Die Polizei ermittelt, ob er das Feuer vorsätzlich gelegt hat. Die Feuerwehr musste außerdem zum Rühlweg ausrücken. Dort standen auf einer Terrasse Gartenmöbel in Flammen. Der Brand hatte sich auf ein Zimmer ausgedehnt. Eine Person kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Feuerwehr Mülheim unterstützt Duisburger Kollegen

Neben weiteren kleinen Einsätzen halfen die Mülheimer dann auch noch ihren Kollegen in Duisburg nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn 3 und einem Feuer im Stadtteil Fahrn. Weil es so viel gleichzeitig zu tun gab, musste die Feuerwehr in der Silvesternacht Kollegen nachalarmieren, die eigentlich frei hatten.

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