Schärfere Maßnahmen gegen das Coronavirus in Mülheim

Unsere Stadt schränkt im Kampf gegen das Coronavirus das öffentliche Leben in Mülheim weiter ein. Spielplätze, Büchereien und fast alle Einkaufsläden haben ab heute geschlossen. Für Restaurants gibt es strengere Auflagen. Auch die Friedhöfe haben Schutzmaßnahmen ergriffen.

Viele Einkaufsläden sind geschlossen

Folgende Angebote müssen schließen:

  • Bibliotheken (Ausnahme: Hochschul-Bibliotheken unter Auflagen)
  • Spielplätze und Bolzplätze
  • Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen, auch Reisebusreisen)
  • fast alle Einkaufsläden

Einige Geschäfte im Einzelhandel dürfen geöffnet bleiben, allerdings unter Auflagen. Pro Person müssen 10qm Verkaufsfläche zur Verfügung stehen (z.B.: 500 qm = 50 Personen). Es müssen genug Mitarbeiter da sein, um Warteschlangen an der Kasse zu verhindern. Alle Flächen müssen regelmäßig desinfiziert werden. Das gilt für folgende Läden:

  • Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Wochen- und Getränkemärkte
  • Apotheken und Sanitätshäuser
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Friseure
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel

Strengere Auflagen für Restaurants

Die Stadt hat die Auflagen für Restaurants, Cafés und Imbisse noch einmal verschärft. Die Gaststätten dürfen jetzt nur noch zwischen 6 und 15 Uhr öffnen. Die vorherigen Auflagen gelten weiterhin. So müssen zwischen Tischen von verschiedenen Gästen zum Beispiel mindestens zwei Meter liegen. Außerdem muss jeder Gast seine Kontaktdaten angeben. Alle anderen Gaststätten bleiben weiterhin geschlossen.

Übernachtungen nur noch für berufliche Zwecke

Hotels müssen jetzt sicherstellen, dass Gäste nicht mehr aus touristischen Gründen im Hotel übernachten wollen. Das kann der Betrieb zum Beispiel machen, indem er den Grund für die Reise bei der Buchung und Reservierung abfragt. Für die Bewirtung im Hotel gelten die gleichen Auflagen wie zuvor.

Keine Trauerfeiern mehr auf den städtischen Friedhöfen

Die Friedhöfe sollen bis auf Weiteres keine Trauerfeiern mehr in den Trauerhallen der städtischen Friedhöfe durchzuführen bzw. anzubieten. Bei einer Beerdigung soll sich nur noch der engste Kreis der Angehörigen vom Verstorbenen verabschieden - und zwar direkt am Grab. Bestattungen von Urnen sollen auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden.

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