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Lokalnachrichten

12.07.2019 16:00    

Die Stadt Mülheim kann nach der Vergewaltigung einer jungen Frau keine der fünf bulgarischen Familien der Tatverdächtigen ausweisen.

Historisches Rathaus Mülheim - Foto: Oliver Müller / Funke Foto Services

Historisches Rathaus Mülheim - Foto: Oliver Müller / Funke Foto Services

Die Stadt Mülheim kann nach der Vergewaltigung einer jungen Frau keine der fünf bulgarischen Familien der Tatverdächtigen ausweisen. Mitarbeiter hatten das überprüft. Die Familien profitieren von der Regelung der "EU-Freizügigkeit". Das heißt, dass sie unter bestimmten Bedingungen hier leben dürfen. Drei Familien beziehen ein geringes Einkommen und der Vater einer vierten Familie hat einen gerade abgeschlossenen Arbeitsvertrag vorgelegt, sagt die Stadt. Das reicht aus, damit sie bleiben dürfen. Für die fünfte Familie ist die Stadt nicht zuständig. Ein 14-Jähriger lebt hier bei seinen Verwandten. Den Aufenthaltsstatus muss die Stadt prüfen, in der die Eltern leben. Eine Ausweisung wäre nur noch möglich, wenn ein Jugendgericht die tatverdächtigen Schüler zu mindestens fünf Jahren Jugendhaft verurteilt, so die Stadt weiter. Das wäre aber nur bei den drei 14-Jährigen möglich. Die beiden Zwölfjährigen sind noch strafunmündig. Die Gruppe soll letztes Wochenende eine junge Frau in Mülheim vergewaltigt haben.

 

 



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