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Der Durchschnittswert für den Mai liegt eigentlich bei 60 Millimetern – in diesem Jahr fiel fast doppelt so viel. Fünf Tage brachten dabei Starkregen, an fast allen anderen Tagen regnete es ebenfalls – bis auf eine achttägige Trockenphase am Ende des Monats. Für Natur und Gewässer im Ruhrgebiet ist das eine willkommene Abwechslung nach dem extrem trockenen April. Der meteorologische Frühling insgesamt – also März bis Mai – war ebenfalls nasser als normal: 193 Millimeter statt der üblichen 169. Damit hat der verregnete Mai das Wasserdefizit aus dem trockenen April mehr als ausgeglichen.
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