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VRR-Tickets werden einfacher: Reform startet am 1. Juni
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
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VRR-Tickets werden einfacher: Reform startet am 1. Juni

Ab dem 1. Juni 2026 ändert sich etwas für alle, die im Ruhrgebiet und am Niederrhein Bus und Bahn fahren: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr vereinfacht sein Tarifsystem grundlegend. Die komplizierte Wabenstruktur verschwindet nach 45 Jahren.

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.05.2026 06:00

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Das neue System ist übersichtlicher: Es gibt künftig nur noch drei Preisstufen – A für Fahrten innerhalb eines Tarifgebiets, B für Fahrten ins Nachbargebiet und C für das gesamte VRR-Netz. Damit entfallen Sonderregelungen wie der sogenannte 2-Waben-Tarif, den ohnehin kaum noch jemand genutzt hatte. Auch in großen Städten wie Duisburg und Essen fällt eine Besonderheit weg: Bisher gab es dort innerhalb der Stadtgrenzen verschiedene Tarifzonen – ab Juni gilt das Prinzip „eine Stadt, ein Tarifgebiet". Wer also innerhalb von Duisburg von A nach B fährt, zahlt künftig immer dieselbe Preisstufe. Für Mülheimer Pendler bedeutet das: Die Ticketwahl wird klarer, weil die neuen Zonengrenzen sich stärker an echten Verkehrswegen und Kreisgrenzen orientieren. Das Deutschlandticket und das digitale Eincheck-System eezy.nrw bleiben weiterhin verfügbar.

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