
Rund zwei Drittel der untersuchten Slush-Ice-Produkte enthalten laut Bundesinstitut für Risikobewertung den Zusatzstoff Glycerin (E 422), der dem Getränk seine typisch cremige Konsistenz gibt. Das Problem: Schon eine Portion von weniger als 100 Millilitern kann bei einem fünfjährigen Kind den empfohlenen Grenzwert für die einmalige Aufnahme erreichen. Mögliche Folgen sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit. Besonders heikel: Bei lose verkauftem Slush-Ice – zum Beispiel im Freibad oder auf der Kirmes – sind die Inhaltsstoffe oft nicht angegeben. Eltern können also kaum erkennen, ob Glycerin enthalten ist. Die Empfehlung der Mülheimer Apotheken: Kleinere Kinder möglichst kein glycerinhaltiges Slush-Ice trinken lassen. Bei Beschwerden nach dem Verzehr sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Wer Fragen hat, kann sich in einer Mülheimer Apotheke beraten lassen.