
Verbraucherzentrale warnt vor Online-Betrug
Das Risiko, im Internet Opfer eines Betrugs zu werden, ist hoch. Der Standort Mülheim der Verbraucherzentrale warnt vor gängigen Internet-Betrugsmaschen. Dabei verweisen sie auf über 382.000 gemeldete Phishing-Fälle in NRW im Jahr 2025.
Veröffentlicht: Samstag, 14.03.2026 07:00
Häufig verbreitet ist das sogenannte Phishing. Dabei versuchen Betrüger mittels gefälschter E-Mails, SMS oder QR-Codes persönliche Daten oder Zugangsdaten zu stehlen. Sie treten dabei oft im Namen bekannter Unternehmen auf. Wichtig sei es also, Nachrichten kritisch zu prüfen. Bei Zweifeln solltet ihr den Absender über offizielle Kanäle kontaktieren.
Aktuell alarmierend seien laut Verbraucherzentrale auch Betrugsmaschen in Chatgruppen. Hier locken vermeintliche Finanzexperten mit hohen Gewinnen aus Kryptoinvestitionen. Ihr Ziel ist es, später das gesamte investierte Geld zu entwenden. Auch bei privaten Onlinekäufen lauern Gefahren. Das gilt besonders, wenn von der sicheren Bezahloption abgeraten oder manipulierte QR-Codes für Überweisungen genutzt werden.
Im Schadensfall rät die Verbraucherzentrale zu schnellem Handeln: Ihr solltet euer Konto oder eure Karte sofort sperren. Außerdem ist eine Strafanzeige bei der Polizei wichtig. Bei unautorisierten Zahlungen muss außerdem die Erstattung bei der Bank eingefordert werden. Die Verbraucherzentrale NRW bietet anlässlich des Weltverbrauchertags zur weiteren Aufklärung kostenlose Online-Vorträge an. Diese finden am Montag (16.03.) und am Dienstag (17.03.) statt. Auf ihrer Webseite stellt sie zudem Hilfestellungen wie einen Notfallcheck bereit.