Velbert/Essen: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Essen - Professionelle

Das LKA NRW übertrug daraufhin dem Polizeipräsidium Essen die landeseinheitliche Ermittlungsführung. Hierzu richtete die Kriminalpolizei eine Ermittlungskommission (EK Muschel) ein, die in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Essen die weitergehenden Maßnahmen koordinierte und abstimmte.

Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen eine Gruppe professionell agierender Männer aus dem südosteuropäischen Raum.

Montagmorgen (15. Februar) um 0:10 Uhr brachen fünf Männer in eine Tankstelle in Velbert ein. Dazu öffneten sie die Tür mithilfe eines Spreizgeräts und öffneten den im Innenraum befindlichen Geldautomaten. Trotz sofort ausgelöster Sicherheitsmechanismen gelang es den Männern, nach wenigen Minuten an die verschlossene Bargeldkassette zu kommen. Nach knapp sieben Minuten flüchteten die Täter mitsamt Beute vom Tatort.

Erst kurz zuvor war aufgrund intensiver Ermittlungen ein möglicher Rückzugsort der Tätergruppe in einem Wohnhaus an der Alfredstraße in Essen ausgemacht worden. Nach Bekanntwerden der Tat in Velbert konnten noch in den frühen Morgenstunden des Montages nach einer kurzen Observation fünf mutmaßliche Tatverdächtige im Alter zwischen 29 und 38 Jahren widerstandslos festgenommen werden. Alle stammen aus dem Kosovo. Die meisten haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland.

In der Wohnung konnten umfangreiche Beweismittel, unter anderem eine hohe Summe Bargeld, sichergestellt werden. Zudem konnte das Tatfahrzeug, ein Audi S8 sowie ein weiteres Fahrzeug sichergestellt werden. Im Tatfahrzeug befanden sich die eingesetzten Tatwerkzeuge sowie ein entwendetes Kennzeichenpaar, das während der Tatausführung montiert war.

Die fünf Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen dem Amtsgericht Essen vorgeführt. Es wurden gegen alle fünf Männer Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls erlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Am Dienstagmorgen führte auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder mit Ermittlern der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg Durchsuchungen bei mutmaßlichen Geldautomatenaufbrechern durch. Die Maßnahmen richteten sich gegen mutmaßliche Mitglieder derselben Tätergruppe.

Siehe Pressemeldung: https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/schlag-gegen-mutmassliche-geldautomatenk/2426950 (ChWi)

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