Studienplatzoffensive für mehr Lehrer und Erzieher

NRW braucht dringend neue Lehrer, Erzieher und Pflegekräfte. Im Kampf gegen den Personalmangel hat die Landesregierung jetzt eine Offensive gestartet.

NRW-Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen hat im Kampf gegen den Personalmangel in den Schulen, Kitas und der Pflegeheimen einen Pakt mit den Hochschulen geschlossen: Ab dem nächsten Wintersemester sollen 1.000 neue Studienplätze eingerichtet werden.

Die Studienplätze sind sowohl für Grundschul- und Sonderschullehrer gedacht, als auch für Sozialpädagogen, die die Erzieher in den Kitas ausbilden sollen und für Pflegepädagogen, die neue Pflegekräfte ausbilden sollen. Zum Beispiel gibt es 300 zusätzliche Studienplätze für Grundschullehrer. Kleiner Haken: Die neuen Lehrer werden frühestens in 5 Jahren an die Schulen gehen können - denn so lange dauert die Regelstudienzeit. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung - das sagt zum Beispiel der Lehrerverband VBE.

Die neuen Studienplätze sollen unter anderem in Bielefeld, Paderborn, Münster, Dortmund, Wuppertal, Duisburg, Köln und Siegen eingerichtet werden. Die Kosten von 115 Millionen Euro teilen sich das Land und die Hochschulen. 

Autor: José Narciandi

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