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Stadt Mülheim warnt: Waschbären nicht füttern
© Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services
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Stadt Mülheim warnt: Waschbären nicht füttern

An der Eisvogelbrücke werden offenbar immer wieder Waschbären gefüttert. Die Stadt warnt davor – das Füttern kann teuer werden und schadet der Natur.

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Waschbären gehören nicht ursprünglich zu unserer Tierwelt und machen anderen Tieren hier das Leben schwer. Ein Beispiel: In der Saarner Ruhraue haben Waschbären eine große Kolonie von Graureihern fast ausgerottet, dort brüten heute nur noch wenige Vögel. Wer die Tiere füttert, macht sie außerdem zutraulich – sie verlieren ihre Scheu, plündern dann Mülltonnen und Komposthaufen und können sogar Dämmung an Häusern beschädigen. Sie können zudem Krankheiten übertragen, die vor allem für Haustiere gefährlich sind. Laut Stadt drohen Fütterern Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Die Stadt bittet deshalb darum, Essensreste, Mülltonnen und Tierfutter für Waschbären unzugänglich zu machen.

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