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SPD Heißen: Dauerhafter Sicherheitsdienst für Wennmann-Bad
© Martin Möller / Funke Foto Services
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SPD Heißen: Dauerhafter Sicherheitsdienst für Wennmann-Bad

Nach den jüngsten Sicherheitsvorfällen im Friedrich-Wennmann-Bad fordert der SPD-Ortsverein Heißen-Heimaterde schnelles Handeln. Eine komplette Schließung des Bades lehnt die Partei jedoch klar ab.

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Aus Datenschutzgründen könne man nicht einfach alle Besucherinnen und Besucher erfassen, so Stadtverordneter Carsten Trojahn – die Lösung müsse stattdessen ein dauerhafter Sicherheitsdienst vor Ort sein, der schnell eingreifen und bestehende Hausverbote durchsetzen kann. Eine Schließung würde das Problem laut SPD nur in andere Mülheimer Bäder verlagern – und treffe vor allem jene Badegäste, die sich ohnehin an die Regeln halten. Wichtig sei zudem, das Schwimmbad-Personal nicht mit den Problemen allein zu lassen, so Ortsvereinsvorsitzender Sven Bortlisch. Mit Blick auf die geplante Eröffnung des neuen Friedrich-Wennmann-Bades fordert die SPD außerdem eine genaue Analyse: Liegt das Problem am maroden Altbau, der möglicherweise Fehlverhalten begünstigt? Oder kommen die Störer überwiegend aus dem Stadtteil selbst? Nur mit klaren Antworten lasse sich verhindern, dass sich die Probleme im Neubau wiederholen, so die SPD.

Im Friedrich-Wennmann-Bad in Heißen hatten sich laut Betreiber zuletzt Vorfälle gehäuft, die dem Personal und dem Betrieb ernsthaft zusetzen. Die Betreibergesellschaft SWiMH drohte mit sofortiger Schließung bei weiteren schweren Vorfällen. Fast wöchentlich muss die Polizei ins Bad gerufen werden – wegen Diebstählen oder körperlicher Auseinandersetzungen, hieß es. An Wochenenden sind bereits Sicherheitsdienste im Einsatz. Doch das reicht offenbar nicht: Aufgebrochene Schließfächer, Müll in den Umkleiden und respektloses Verhalten gegenüber dem Aufsichtspersonal gehören laut SWiMH inzwischen zum Alltag. Besonders krass: Zuletzt wurden Wände mit Fäkalien beschmiert.

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