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Schokolade, Stahl, Milch: Fake-Spediteure verurteilt
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Schokolade, Stahl, Milch: Fake-Spediteure verurteilt

Mit einem simplen E-Mail-Trick ergaunerten vier Männer Waren im Wert von mehr als 800.000 Euro – auch in Mülheim schlugen sie zu. Das Landgericht Düsseldorf hat die Bande jetzt verurteilt.



Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 05:07

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Der Trick war so simpel wie dreist: Die Gruppe nutzte die Identität einer echten Bremer Spedition und meldete sich bei einer Online-Frachtbörse an – mit einer Adresse, die sich nur durch „.com" statt „.de" unterschied. So nahmen sie Transportaufträge an, holten die Waren ab und lieferten sie nie aus. In Mülheim versuchten sie mit fünf Lastwagen, 380.000 Tafeln Schokolade im Wert von 1,1 Millionen Euro zu stehlen – der Versuch scheiterte. Andernorts hatten sie mehr Erfolg: In Neuss etwa verschwanden 20 Tonnen Milchprodukte, die anschließend weit unter Wert an einen Restpostenhändler in Hagen verkauft wurden. Das Gericht legte einen Gesamtschaden von gut 800.000 Euro zugrunde und verurteilte den Hauptangeklagten zu fünf Jahren und vier Monaten Haft – die anderen Beteiligten erhielten Strafen zwischen 18 Monaten auf Bewährung und etwas über fünf Jahren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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