Ruhr hat genug Wasser

Ohne die Talsperren im Sauerland hätte die Ruhr in diesem Sommer erneut an vielen Stellen im Ruhrgebiet kaum noch Wasser gehabt. Seit Ende Juni hätte es zum Beispiel in Schwerte schlecht ausgesehen, sagt der Ruhrverband. Aber die Talsperren haben immer wieder genügen Wasser in den Fluss abgelassen.

© Martin Möller/FUNKE Foto Services

Schuld an dem niedrigen Wasserstand sind der wenige Regen und die große Hitze im Juli und August. Weil es zwischendurch einige Schauer gab, war es aber insgesamt nicht so schlimm wie im letzten Jahr. Da war in den Stauseen so wenig Wasser, dass die gesetzlich vorgeschriebene Abgabemenge der Talsperren um ein Viertel reduziert werden musste, so der Ruhrverband weiter. Aktuell liegt der Füllstand bei rund 70 Prozent. Zum Vergleich: Im Oktober 2018 waren es nur 48 Prozent. Über die Talsperren werden mehr als 4,6 Millionen Menschen im Ruhrgebiet mit Trinkwasser versorgt - zum Beispiel in Oberhausen und Mülheim.


Hier gibt es die aktuellen Infos der Talsperrenleitzentrale.


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