
© www.blossey.eu / FUNKE Foto Services
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Dazu gründen beide Unternehmen die „Wärme Styrum GmbH" und wollen nach unseren Informationen auf dem früheren Vallourec-Gelände zunächst eine Probebohrung durchführen – mehrere Kilometer tief in die Erde.
Das Prinzip dahinter: Je tiefer man bohrt, desto heißer wird das Gestein – rund drei Grad pro 100 Meter. In großer Tiefe herrschen Temperaturen von über 100 Grad, die sich für Fernwärme oder sogar Stromerzeugung nutzen lassen.
Die Kosten für die Erkundungsbohrung liegen bei rund zehn Millionen Euro – den Großteil sollen Fördergelder abdecken. Das nötige Grundstück muss allerdings noch gekauft werden. Frühestens in zwei Jahren soll die Bohrung starten, eine fertige Geothermie-Anlage ist laut aktuellem Stand nicht vor Ende 2032 zu erwarten.
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