Neuausrichtung von Siemens

Siemens investiert mehr als vier Millionen Euro in seinen Standort in Mülheim. Das hat der Konzern gestern bei einem Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart bekanntgegeben. Der Großteil des Geldes ist für Weiterbildungen der Mitarbeiter gedacht.

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Das Werk bei uns muss sich neu ausrichten. Bislang hat es hauptsächlich Dampfturbinen für Kohlekraftwerke hergestellt. Durch die Energiewende werden die nicht mehr gebraucht. Damit die 4.500 Mülheimer Mitarbieter ihre Jobs behalten können, setzt Siemens auf innovative Technologien. In Zukunft könnten im Hafen zum Beispiel Schiffsantriebe, Anlagen zur CO2 freien Stromversorgung und digitalisierte Produktionsprozesse auf Basis Künstlicher Intelligenz entwickelt und hergestellt werden. Die Mitarbeiter müssen dafür neue Produktionsmethoden und Fertigungstechniken lernen. Dafür muss auf dem Siemens-Gelände auch umgebaut werden: Zum Beispiel soll sich eine Fertigungshalle in ein Weiterbildungs- und Experimentierzentrum verwandeln.

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