
Mülheimer Unternehmen: Schulnote 3,1 für die Stadt
Beim IHK-Wirtschaftsgespräch am Montag (22.06.) haben Mülheimer Unternehmen dem Standort eine durchschnittliche Schulnote 3,1 gegeben – schlechter als noch vor zwei Jahren, als es eine 2,9 war. Besonders die hohen Steuern machen den Firmen zu schaffen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 03:12
Vor allem Gewerbe- und Grundsteuer schneiden in der IHK-Umfrage schlecht ab – sie gelten als erheblicher Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Städten, so die IHK. Auch lange Wartezeiten bei Genehmigungsverfahren bekamen nur ein „Ausreichend". Und das Straßennetz, das vor zwei Jahren noch mit einer glatten 2,0 bewertet wurde, rutschte auf eine 2,4 ab. Positiv schneiden dagegen Freizeitangebote und die Verkehrsanbindung ans Autobahnnetz ab. Bei den wichtigsten Faktoren für eine Unternehmensansiedlung ist das Bild eindeutig: 72 Prozent der befragten Firmen nennen eine leistungsfähige Infrastruktur als entscheidend, 69 Prozent die Höhe der kommunalen Kosten. An dem Gespräch, bei dem mehr als 30 Gäste dabei waren, nahm auch Oberbürgermeister Marc Buchholz teil.