
Mülheim: Rund jeder dritte nutzt Wohneigentum selbst
Die Wohneigentumsquote in Mülheim liegt bei rund 33 Prozent und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 43 Prozent. Die Quote gibt an, wie viele Haushalte in ihrer eigenen Immobilie leben, verglichen mit der Gesamtzahl aller Haushalte. Die Wohnungsmarkt-Analyse wurde vom Pestel-Institut im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 08:57
In Mülheim gibt es rund 29.200 Wohneinheiten, die von ihren Eigentümern selbst genutzt werden. Davon sind etwa 40 Prozent Eigentumswohnungen. Die Untersuchung zeigt, dass besonders Menschen zwischen 25 und 40 Jahren Schwierigkeiten haben, Wohneigentum zu erwerben. Ein Einflussfaktor könnte sein, dass diese Altersgruppe nicht wie früher von staatlichen Förderprogrammen wie der Eigenheimzulage und dem Baukindergeld profitiert.
Der BDB fordert von der Bundesregierung eine neue Förderung in Form von direkten Zuschüssen und einem Niedrigzinsprogramm. Damit soll auch Durchschnittsverdienern ermöglicht werden, Wohneigentum zu erwerben. Wohneigentum wird als wichtige Absicherung im Alter hervorgehoben, da steigende Mieten finanzielle Belastungen verursachen können.