
Mülheim: Mann in Ruhr ertrunken – kein Fremdverschulden
Ein 68-Jähriger aus Mülheim ist Anfang Juni in der Ruhr ertrunken – ein Unfall, kein Verbrechen. Das zeigt das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung, wie die Polizei heute (19.6.) mitteilt.
Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 12:52
Gefunden wurde der Mann bereits am 11. Juni – gegen 18 Uhr trieb er leblos in der Ruhr auf Höhe des Kraftwerks Kahlenberg. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 68-Jährige gegen 13 Uhr mit seinem E-Scooter auf der Schleuseninsel unterwegs – vermutlich auf dem Heimweg. Wie er ins Wasser geriet, war zunächst unklar. Wegen der ungeklärten Umstände hatte die Polizei vorsorglich eine Mordkommission eingerichtet. Die Rechtsmedizin kommt nun aber zu dem Schluss: Der Mann stürzte ins Wasser und ertrank – Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid gibt es laut Polizei nicht.