Mülheim gedenkt erneut der Nazi-Opfer

Die Stadt Mülheim hat heute gleich sieben neue "Stolpersteine" verlegt. Damit soll an Menschen erinnert werden, die Opfer des Naziregimes waren.

© Jeannette Gutmann mit ihren Söhnen (c) Stadtarchiv Mülheim

Die Steine werden in den Boden vor den ehemaligen Wohnhäusern eingesetzt. Fünf von ihnen befinden sich auf der Friedrich-Ebert-Straße 73. Da die ursprüngliche Häuserzeile heute nicht mehr vorhanden ist, wurden die Steine auf der anderen Straßenseite mit Blickrichtung auf das ehemalige Haus verlegt. Kinder der damaligen Opfer sind aus diesem Anlass extra heute aus Berlin nach Mülheim gereist. Auch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Zunftmeisterstraße der und Luisenschule standen auf dem Programm. Zwei weitere Stolpersteine befinden sich ab sofort auf der Leineweberstraße 47. Sie erinnern an ein jüdisches Ehepaar, das von den Nazis deportiert worden war.


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