
Das Unternehmen, das vor allem Haushaltswaren und Drogerieartikel verkauft, begründet den Schritt mit schwacher Kauflaune, steigendem Online-Wettbewerb und hohen Kosten für Energie, Miete und Personal. Vorerst laufen alle Filialen weiter wie gewohnt – Löhne und Gehälter sind für Juli, August und September über das Insolvenzgeld abgesichert, so das Unternehmen. Welche konkreten Standorte schließen müssen, ist noch nicht entschieden. Es ist nicht das erste Mal: Bereits 2024 hatte Kodi ein Sanierungsverfahren durchlaufen – damals wurden bereits rund 90 Filialen und mehr als 500 Stellen gestrichen. Die aktuelle Insolvenz läuft als sogenannte Eigenverwaltung, das heißt: Die bisherige Geschäftsführung bleibt im Amt und steuert die Sanierung selbst.