Anzeige
Kodi in der Insolvenz: Sorge um Mülheimer Filiale
© Thomas Gödde / FUNKE Foto Services
Teilen:

Kodi in der Insolvenz: Sorge um Mülheimer Filiale

Der Discounter Kodi hat einen Insolvenzantrag gestellt – und rund 50 der 150 Filialen könnten schließen. Auch die Mülheimer Filiale in der Schloßstraße ist damit potenziell betroffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 12:00

Anzeige

Das Unternehmen, das vor allem Haushaltswaren und Drogerieartikel verkauft, begründet den Schritt mit schwacher Kauflaune, steigendem Online-Wettbewerb und hohen Kosten für Energie, Miete und Personal. Vorerst laufen alle Filialen weiter wie gewohnt – Löhne und Gehälter sind für Juli, August und September über das Insolvenzgeld abgesichert, so das Unternehmen. Welche konkreten Standorte schließen müssen, ist noch nicht entschieden. Es ist nicht das erste Mal: Bereits 2024 hatte Kodi ein Sanierungsverfahren durchlaufen – damals wurden bereits rund 90 Filialen und mehr als 500 Stellen gestrichen. Die aktuelle Insolvenz läuft als sogenannte Eigenverwaltung, das heißt: Die bisherige Geschäftsführung bleibt im Amt und steuert die Sanierung selbst.

Anzeige
Anzeige
Anzeige