Keine Ehrenamtler für Ordnungsdienst

Ehrenamtler sollen die Mitarbeiter des Mülheimer Ordnungsamts bei ihren Streifengängen unterstützen. Den Vorschlag hat die CDU im Ausschuss für Bürgerangelegenheiten, Sicherheit und Ordnung gemacht. Die Stadt sieht das allerdings kritisch.

Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes müssen ausgebildet sein, um die vielen verschiedenen Anforderungen bewältigen zu können, heißt es. Sie müssen unter anderem in Rechtsfragen geschult werden, in Einsatzbewältigung und Selbstverteidigung. Außerdem sollten sie körperlich fit sein. Die Mitarbeiter müssen regelmäßig trainieren. Vermutlich wäre es schwer, Ehrenamtler zu finden, die sich dazu bereit erklären. Außerdem dürfen Ehrenamtliche keine hoheitlichen Aufgaben übernehmen - wie Platzverweise aussprechen oder Knöllchen schreiben. Die Stadt fürchtet, dass sich damit bei Einsätzen nicht sauber trennen lässt, wer - rechtlich gesehen - welche Aufgaben übernehmen darf.

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