Jeder Siebte arbeitet für einen Niedriglohn

In Mülheim arbeiten rund 6000 Vollzeit-Beschäftigte für einen Niedriglohn - das ist jeder siebte Beschäftigte in unserer Stadt. Die Zahlen hat die Gewerkschaft NGG jetzt veröffentlicht. Sie beruft sich auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit.

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Betroffene kommen demnach trotz einer 40-Stunden-Wochre nicht über 2.200 Euro brutto im Monat. Das ist die aktuelle Niedriglohnschwelle. Die NGG spricht von einem "Alarmsignal". Sie sieht den Grund für diese Entwicklung vor allem darin, dass sich immer mehr Arbeitgeber der Tarifbindung entziehen. Vor allem im Gastgewerbe und Lebensmittelhandwerk seien Mini-Löhne weit verbreitet.

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