Gesundheitsamt setzt bei Streik Prioritäten

Die Warnstreiks heute (20.10.) in Mülheim treffen auch das Gesundheitsamt bei uns. Vor allem Mitarbeiter, die aus anderen Teilen der Verwaltung kommen und die Kollegen im Moment unterstützen, werden ihr Streikrecht wahrnehmen, heißt es von der Stadt.

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Das Gesundheitsamt kann deswegen heute nur die wichtigsten Aufgaben erledigen und wird dafür auch etwas länger brauchen als normal. Höchste Priorität hat die Kontaktverfolgung. Damit soll sich das Coronavirus nicht unkontrolliert weiter ausbreiten. Anfragen und Tests von Mülheimern, die einen negativen Corona-Test für eine Reise brauchen, müssen erst mal warten, sagt die Stadt. Aktuell arbeiten 42 Mitarbeiter des Gesundheitsamts an der Kontaktverfolgung. Hilfe bekommen sie von 20 Kollegen aus anderen Abteilungen der Verwaltung, die extra dafür geschult worden sind. Auf jede Neuinfektion kommen pro Tag 10 bis 30 Kontakte, die ausfindig gemacht werden müssen. Dazu kommen Telefonate mit Infizierten und Mülheimern in Quarantäne.

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