
Galeria insolvent – Zukunft der Mülheimer Filiale unklar
Die Warenhauskette Galeria hat zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Für Mülheim ist das besonders relevant: Die Filiale im Rhein-Ruhr-Zentrum stand bereits im Juli auf einer Liste von 33 Standorten, die das Unternehmen auf den Prüfstand gestellt hatte.
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Der Geschäftsbetrieb in allen 83 Filialen soll laut Unternehmen zunächst weiterlaufen, rund 12.000 Beschäftigte bangen dennoch um ihre Arbeitsplätze. Ob und welche Standorte schließen müssen, ist bislang offen.
Der aktuellen Insolvenz vorausgegangen waren bereits monatelange finanzielle Probleme: Im April hatten mehrere Vermieter ausbleibende Mietzahlungen beklagt, im Juni erhielt Galeria eine neue Kreditlinie über bis zu 160 Millionen Euro – verknüpft mit einem Sanierungsplan, der weitere Schließungen vorsieht.
Die Entwicklung zeigt auch den generellen Niedergang klassischer Warenhäuser: Ihr Marktanteil im Einzelhandel ist laut Handelsforschungsinstitut EHI seit 2020 von 4,2 auf nur noch 1,2 Prozent gesunken.
Für die Mülheimer Filiale im Rhein-Ruhr-Zentrum bedeutet das erneute Insolvenzverfahren weitere Unsicherheit über ihre Zukunft.