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 Essen: Schockanrufer betrügen Essenerin - Polizei sucht Zeugen
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Essen: Schockanrufer betrügen Essenerin - Polizei sucht Zeugen

Essen (ots) -

Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2026 08:45

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45326 E.-Altenessen-Süd: Eine 60-jährige Essenerin hat Donnerstagnachmittag (25. Juni) einen Betrugsanruf erhalten. Wenig später holte ein Täter eine angeblich benötigte Kaution in ihrer Wohnung an der Altenessener Straße ab. Die Polizei sucht Zeugen.

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Gegen 14:40 Uhr rief ein angeblicher Mitarbeiter des Amtsgerichtes bei der Essenerin an und teilte mit, ihr Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Sie befinde sich nun in Haft und der Richter verlange eine Kaution. Ihre perfide Lügengeschichte untermauerten die unbekannten Täter mit einer vermeintlichen Sprachaufnahme der Tochter.

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Kurz nach dem Telefonat erschien ein Abholer bei der 60-Jährigen und nahm die "Kaution" mit einem Wert im mittleren fünfstelligen Bereich an sich. Die Essenerin beschreibt den Mann als ca. 1,75m groß und 30-35 Jahre alt. Er habe dunkles, schulterlanges Haar sowie eine Mütze getragen. Zudem sei er von schlanker Statur und habe südländisch ausgesehen.

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Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden.

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Die Polizei warnt immer wieder vor dieser perfiden Betrugsmasche und rät deshalb:

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- Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie anrufen oder vor Ihrer Haustüre stehen. Geben Sie auf gar keinen Fall Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

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- Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie Ihre Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

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- Übergeben Sie NIEMALS Geld, Bankkarten oder Wertsachen an unbekannte Personen!

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- Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei. Erstatten Sie Anzeige!

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Einen Flyer mit den wichtigsten Hinweisen, die Bürger ausdrucken und als "Erinnerung" in Telefonnähe aufbewahren können, finden Sie hier:

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https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2025-05/flyer-sam-delikte-ld_v2.pdf

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Folgende Broschüren fassen weitere wichtige Informationen zusammen:

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https://essen.polizei.nrw/sites/default/files/2024-02/broschure-sam-2024.pdf

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https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/228-BR-Im-Alter-sicher-leben%20%28003%29.pdf

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https://polizei.nrw/sites/default/files/2020-04/229-BR-Gut-beraten-im-hohen-Alter%20%28002%29.pdf /aro

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Rückfragen bitte an:

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Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

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https://twitter.com/Polizei_NRW_E http://www.facebook.com/PolizeiEssen https://www.instagram.com/polizei.nrw.e https://www.whatsapp.com/channel/0029VaEsg0q1CYoUFKnPFk2F

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