Erste Bilanz der Einzelhändler nach den Corona-Lockerungen

Der erste Tag mit wieder geöffneten Geschäften in Mülheim ist gut gelaufen. Auf der Schloßstraße war zwar etwas mehr los als die letzten Wochen, sagt City-Managerin Gesa Delija. Aber da ist noch Luft nach oben.

© Martin Möller / Funke Foto Services

Einige Geschäfte hatten gestern richtig viel zu tun, weil bei dem guten Wetter zum Beispiel T-Shirts oder Sandalen fehlten. Andere dagegen hatten einen Ansturm erwartet und wurden enttäuscht.

Geschäfte im RRZ öffnen nach und nach

Auch im Rhein-Ruhr Zentrum lief alles ruhig und entspannt, heißt es vom Center-Management. Etwa die Hälfte aller Shops - insgesamt 57 - hatte gestern geöffnet. Jeden Tag sollen jetzt weitere dazu kommen. Sie brauchten etwas mehr Zeit, um Vorgaben wie Schutzwände für die Kasse oder Masken für Mitarbeiter zu organisieren, hatten nicht genug Ware im Laden oder es mussten erst Angestellte aus dem Urlaub oder aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden. Das Einkaufszentrum will so schnell wie möglich alle Geschäfte, die wieder geöffnet haben, auf seiner Internetseite auflisten, um Kunden einen besseren Überblick zu verschaffen.   

Im Dorf knubbelte es sich

Im Dorf Saarn bildeten sich vor mehreren Geschäften Warteschlangen vor der Tür. Das liegt natürlich auch daran, dass viele Läden bei uns besonders klein sind, heißt es von der Werbegemeinschaft. Einige benachbarte Händler müssen nach "Tag 1" nachbessern. Ihre Warteschlangen kamen sich auf dem Bürgersteig in die Quere. Vor dem beliebten Schuhgeschäft Oberhösel mussten sich die Kunden auf gleich drei Schlangen verteilen - Damen-, Herren- oder Kinderschuhe. So wollte man sicherstellen, dass sich die Kundschaft auf der gesamten Verkaufsfläche verteilt und Sicherheitsabstände eingehalten werden.

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