
Obwohl fünf neue Apotheken eröffnet wurden, mussten gleichzeitig 48 schließen, was einer Gesamtreduktion von 43 Apotheken entspricht. Besonders betroffen sind Städte wie Duisburg und Düsseldorf, wo viele Apotheken schließen mussten. Laut Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Apothekerkammer, ist diese Entwicklung bedenklich, da sie die flächendeckende Arzneimittelversorgung gefährdet. Während die Apotheken an vielen Stellen fehlen, sind die verbliebenen Betriebe stark belastet.
In Mülheim haben im letzten Jahr zwei Apotheken dicht gemacht. Aktuell gibt es noch 34.
Die seit langem stagnierenden Honorare sind ein zentraler Punkt für die Unzufriedenheit. Um die Versorgung langfristig zu sichern, fordert die Apothekerkammer eine klare Erhöhung des Apothekenhonorars von der Bundesregierung. Hoffmann bleibt dennoch optimistisch: Fünf Neueröffnungen zeigen, dass junge Apotheker bereit sind, in die Zukunft zu investieren – jedoch brauchen sie Unterstützung von der Politik.