Einzelhandel, Tankstellen, Hausmeister: NRW weitet Kita-Betreuung aus - Corona-Update 17.04.

Das Land NRW baut die Notbetreuung in Kindertagesstätten aus: In einer neuen Verordnung werden weitere Branchen genannt, aus denen Eltern ihre Kinder in die Kitas bringen dürfen. 

© MKFFI NRW

Mitarbeiter von Tankstellen, des Lebensmittelhandels, Drogerien und Hausmeister - Die Verordnung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Sie gilt ab dem nächsten Donnerstag (23. April). Zuvor hatte die "Rheinische Post" über die Maßnahmen berichtet.

Laut der Verordnung sind auch Bankangestellte oder Mitarbeiter in Pharmaindustrie oder Seifenfabriken berechtigt, ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben. Bislang waren unter anderem Ärzte, Krankenschwestern oder Rettungskräfte als "systemrelevant" eingestuft worden. Für Eltern aus diesen Bereichen mussten Kitas bereits bei Bedarf eine Notbetreuung bereit stellen. 

NRW weitet bei der Kitabetreuung aus

NRW will die Notbetreuung in den Kindergärten auf zehn Prozent der Kinder ausweiten, kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp an. Im vergangenen Monat hatte das Familienministerium gemeldet, dass in NRW nur zwischen 2,4 und 4,7 Prozent aller Kinder in den Kitas und der Kindertagespflege in der Notfallbetreuung sind.

(dpa)

Presse-Briefing zum #COVID19 in #NRW im Livestream, 16.04.2020.

Die Maßnahmen in NRW im Überblick

  • Keine Großveranstaltungen bis zum 31. August
  • Kitas bleiben vorerst geschlossen
  • Notfallbetreuung in Kitas für weitere Berufsgruppen
  • Schulen öffnen schrittweise wieder nach den Osterferien
  • Geschäfte bis 800 qm dürfen wieder öffnen (Ausnahme: Einrichtungshäusern, Babyfachmärkten, Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen)

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