Coronavirus schränkt öffentliches Leben ein

In ganz NRW, und damit auch in Mülheim, müssen wegen des Coronavirus fast alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote eingestellt werden. Das hat das Landeskabinett beschlossen. Ab heute dürfen nach Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Beispiel keine Bars, Clubs, Diskos, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen bei uns mehr öffnen, auch keine Bordelle oder Saunaclubs.

In Mülheim bleibt die Bürgeragentur bis auf Weiteres geschlossen. Sie ist telefonisch unter 455 1644 oder per Mail: buergeragentur@muelheim-ruhr.de erreichbar. Ab morgen müssen die Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sowie alle Saunen dicht machen. Außerdem können wir dann keine Angebote mehr von Volkshochschulen, Musikschulen, Sportvereinen und anderen Sport-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen nutzen. Der Zutritt zu Möbelhäusern und Einkaufszentren, wie dem Rhein-Ruhr-Zentrum, ist nur unter strengen Auflagen erlaubt. Auch damit sich dort keine größeren Schülergruppen aufhalten.

Versorgung bleibt sichergestellt


Supermärkte, Banken, Apotheken, Drogerien und Tierfutterläden bleiben geöffnet. Der Betrieb von Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels ist nur unter Auflagen erlaubt, um auch hier eine Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Alle Regelungen sollen erstmal bis zum 19. April gelten. 

Appell von Ministerpräsident Laschet

"Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen!"

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