
Demnach werden auf Autotuning spezialisierte Beamte im unterwegs sein und den Verkehr kontrollieren. Vor allem aus der Vergangenheit bekannte Treffpunkte will die Polizei im Blick halten. Dazu zählen die großen Parkplätze am Heifeskamp, Rhein-Ruhrzentrum und im Hafen an der Weseler Straße. Weil die Szene gut vernetzt ist, werden die Mülheimer Einsatzkräfte im engen Austausch mit den Behörden in den Nachbarstädte sein, sagt die Polizei. Kontrollieren will sie unter anderem Geschwindigkeit, Lärmbelästigung, unerlaubte Umbauten und gefährliche Fahrmanöver. Insbesondere gegen illegale Autorennen will die Polizei vorgehen. Rennen seien keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten – wenn dabei Menschen in Gefahr geraten, kann es eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren geben, sagt die Polizei. Auch den Führerschein und das Fahrzeug kann die Polizei bei schweren Verstößen beschlagnahmen.