Betrüger nutzen Corona-Krise aus

Aktuell versuchen Kriminelle Geschäfte mit der Angst vor dem Coronavirus zu machen. Davor warnt die Polizei Essen/Mülheim. Sie bieten zum Beispiel im Internet Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel an, liefern die Ware aber nicht aus. Außerdem warnt das Bundeskriminalamt vor Betrügern, die über Phishing-Mails an persönliche Daten kommen wollen.

Ein Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild). 
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© abr68/Fotolia.com

In einem Fall hat ein Trickbetrüger eine Seniorin angerufen, gab sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus und versuchte Masken zu verkaufen. Neben betrügerischen Onlineshops und unseriösen Telefonangeboten, warnt die Polizei auch davor, Fremde in die Wohnung zu lassen, die zum Beispiel behaupten, die Wohnung desinfizieren oder den Einkauf übernehmen zu wollen. 

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BKA warnt vor Phishing-Mails

Laut Bundeskriminalamt nutzen Kriminelle außerdem das aktuelle Informationsbedürfnis der Menschen aus, um über Phishing an sensible Daten zu kommen. Sie geben sich dabei als offizielle Stellen aus - zum Beispiel als Gesundheitsamt, Weltgesundheitsorganisation oder andere Behörden - und verschicken vor allem Word- und Excel-Dateien oder einen Link zu einer Corona-Karte. Wer die Datei öffnet, installiert eine Spionage-Software oder der Computer wird komplett verschlüsselt.

Drei Tipps der Polizei gegen die Betrugsmasche:

  • Keine Dateien, Anhänge oder Links von unbekannten Absendern öffnen
  • Programme nur dann downloaden, wenn die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens zu finden ist 
  • Nicht auf mögliche Geldforderungen eingehen, wenn der PC gesperrt wird

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