
Nur 60,4 Prozent der Regionalexpress-Züge fuhren 2025 pünktlich – eine Verschlechterung von 7,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Bei den Regionalbahnen sank die Pünktlichkeitsquote auf 68,8 Prozent. Besonders bitter: Durchschnittlich jeder sechste Regionalzug kam mit mehr als elf Minuten Verspätung an – das reicht in vielen Fällen, um Anschlusszüge zu verpassen. Auch die beiden Mülheimer Linien RE 1 und RE 11 gehören laut Bericht zu den besonders verspätungsanfälligen Verbindungen. Deutlich besser schneiden die S-Bahnen ab: Die S 1 und S 3, die ebenfalls durch Mülheim fahren, lagen mit Pünktlichkeitsquoten von 93,1 und 88,9 Prozent auf den Plätzen zwei und drei im gesamten VRR-Netz. Hauptgründe für die Verspätungen sind laut VRR überlastete Strecken, marode Infrastruktur und die Abhängigkeit von Güter- und Fernverkehr auf gemeinsam genutzten Trassen.