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Arbeitszeiten: NGG warnt vor Zwickmühle für Mülheimer
© Symbolbild Familie
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Arbeitszeiten: NGG warnt vor Zwickmühle für Mülheimer

In Mülheim haben rund 1.630 Kinder unter drei Jahren einen Kitaplatz – das klingt viel, reicht aber laut Gewerkschaft NGG bei weitem nicht aus. Und wenn die Bundesregierung jetzt noch den 8-Stunden-Tag abschafft, wird die Lage für Familien noch schwieriger.

Veröffentlicht: Sonntag, 26.07.2026 06:00

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Die Betreuungsquote für Unter-3-Jährige liegt in Mülheim bei rund 37 Prozent – der tatsächliche Bedarf in NRW liegt laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts aber bei 51 Prozent. Viele Eltern finden schlicht keinen Platz. Gleichzeitig plant die Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu lockern: Statt acht Stunden wären künftig auch Arbeitstage von zehn oder zwölf Stunden möglich. Für Eltern, deren Kita- und Arbeitszeiten oft auf Kante genäht sind, bedeutet das laut NGG: Die Planung bricht zusammen. Wer sein Kind bis 17 Uhr abholen muss, kann keinen spontanen Zwölf-Stunden-Tag einlegen. Besonders betroffen wären Frauen – mehr als jede zweite kümmert sich laut DGB-Befragung zusätzlich um Angehörige. Bei Alleinerziehenden haben heute schon 42 Prozent häufig Probleme, Job und Familie zu vereinbaren. Dazu kommt laut NGG ein Gesundheitsargument: Nach zwölf Stunden Arbeit ist das Unfallrisiko doppelt so hoch wie nach acht Stunden.

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