Alle Infos zur Kommunalwahl in Mülheim

Am 13. September sind bei der Kommunalwahl rund 130.000 Mülheimer aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Sie müssen in diesem Jahr auf vier Stimmzetteln ihr Kreuz machen - für den neuen Oberbürgermeister, für den Stadtrat, für die Bezirksvertretungen und für das Ruhrparlament des Regionalverbands Ruhr.

© Olaf Ziegler/FUNKE Foto Services

Wer eine zweite Staatsangehörigkeit hat, macht sogar noch ein fünftes Kreuz und wählt den Integrationsrat. Damit keiner durcheinander kommt, haben die Stimmzettel alle unterschiedliche Farben. Außerdem fehlt ihnen jeweils eine Ecke und sie haben Löcher. Damit können sich auch Menschen mit Sehbehinderungen orientieren. Die Stadt hat schon angefangen, die Wahlbenachrichtigungen rauszuschicken. Sie gelten nicht nur für den 13. September, sondern auch für eine mögliche Oberbürgermeister-Stichwahl am 27. September. Die steht an, falls keiner der zehn Kandidaten 50 Prozent der Stimmen erreicht.

Hier gibt es alle Infos zur Wahl zum Nachlesen.

Corona-Regeln in den Wahllokalen

Die Stadt muss wegen Corona für alles anders organisieren als es sonst abläuft. Zum Beispiel musste sie viele altbewährte Wahllokale aufgeben, weil Altenheime wegen Corona nicht in Frage kommen. Stattdessen weicht die Stadt jetzt vor allem auf Schulen, Kitas und Kirchengemeinden aus. Jeder sollte deswegen auf seiner Wahlbenachrichtigung genau nachsehen, wo er hin muss. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 108 Wahlräume in 77 Gebäuden.

Wähler sollen eigenen Kugelschreiber mitbringen

Überall hängen Schilder, die auf die Corona-Regeln hinweisen. Wähler müssen Abstand halten, sich am Eingang die Hände desinfizieren, sich einen eigenen Kugelschreiber mitbringen und sollten Masken tragen. Die Stadt ruft wegen Corona aber dazu auf, möglichst Briefwahl zu machen. Die Unterlagen dafür können wir über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung anfordern, online über "wahlschein.muelheim-ruhr.de" oder per Mail an die Adresse "wahlbuero@muelheim-ruhr.de".


Sofortwahl ab 31. August im Rathaus möglich

Wer möchte, kann auch schon vorm eigentlichen Wahltermin am 13. September im Rathaus seine Kreuze machen. Das geht ab dem 31. August im Briefwahlbüro - und zwar im Foyer am Eingang der Straße "Am Rathaus 1". Die Stimmabgabe ist Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 16 Uhr und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wähler müssen ihren ausgefüllten Briefwahlantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung mitbringen, außerdem einen Personalausweis oder Reisepass. Über die Seite der Stadt ist das Briefwahlbüro auf einem Lageplan zu finden.


Es fehlen noch Wahlhelfer

Mülheim sucht noch rund 150 Wahlhelfer für die Kommunalwahl am 13. September und eine mögliche Stichwahl für den neuen Oberbürgermeister am 27. September (Stand 21. August). Gebraucht werden Freiwillige in allen möglichen Funktionen - zum Beispiel als Wahl- oder Briefwahlvorstände. Melden können sich alle ab 16 Jahren, die entweder die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit haben, sagt die Stadt. Für den Aufwand gibt es auch ein bisschen Geld. Das können je nach Funktion zwischen bis zu 70 Euro sein.

Hier gibt es für Wahlhelfer alle Infos zum Nachlesen.

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