
Insgesamt werden zwölf Einzelmaßnahmen im Bediengebiet der Ruhrbahn in Essen und Mülheim gefördert – mit einer Förderquote von 60 Prozent. Der Großteil des Geldes fließt in die Erneuerung von Gleisen und Weichen, lediglich zwei Fahrtreppen am Essener Hauptbahnhof sind ebenfalls Teil des Pakets. Der Zeitpunkt kommt nicht zufällig: Gestiegene Baukosten machen die Instandhaltung von Schieneninfrastruktur für Verkehrsbetriebe immer teurer – Förderprogramme gewinnen damit laut Ruhrbahn weiter an Bedeutung. Das Geld kommt über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr aus Landes- und Bundesmitteln. Eine funktionierende Gleisinfrastruktur ist Grundvoraussetzung für pünktliche Bahnen – ein Thema, das die Ruhrbahn zuletzt selbst beschäftigt hat, nachdem die Pünktlichkeitswerte 2025 auf ein neues Tief gefallen waren.